In den vergangenen Jahren gab es zwischen unserer Vereinigung und dem Schulministerium mehrere Schriftwechsel. Immer wieder wiesen wir auf die beklagenswerte Situation der Vielkorrigierer hin und baten um nachhaltige (Ab)Hilfe. Leider wird unserer Bitte bis heute nicht entsprochen.

Sehen Sie im Folgenden den Schriftwechsel:

 

Brief an Ministerin Gebauer vom 05.10.2017

 

Schreiben von MD Schrapper vom 20.12.2017

 

Unsere Antwort vom 20.09.2018

 

Replik von MD Schrapper vom 23.11.2018

 

Neujahrsempfang der FDP 2019 - Wir waren wieder dabei

Unsere Personalratsmitglieder Caren Scheffler (li.) und Silke Kirch (re.) im Gespräch mit Frau Ministerin Gebauer.

 

Januar 2017: Vereinigung der KorrekturfachlehrerInnen beim Neujahrsempfang der FDP

Unsere Personalrätinnen Frau Scheffler und Frau de Wit-Yokoi haben wie in den vergangenen Jahren am Neujahrsempfang der FDP im Düsseldorfer Flughafenhotel Maritim teilgenommen. Es folgt ein kurzer Bericht mit Schwerpunkt auf den schulpolitischen Vorstellungen der Partei.Das Motto des Empfanges lautete: GUTES NEUES NRW. Damit war der Tenor vorgegeben im Hinblick auf die Wahlen in NRW im kommenden Mai. Nicht zuletzt an der Schulpolitik der derzeitigen Regierung ließ der Vorsitzende der FDP, Christian Lindner, kein gutes Haar. Diese hinterlasse einen „bildungspolitische(n) Scherbenhaufen“ und habe „Weichen zur leistungslosen Schule“ gestellt. Bemängelt werden stetig sinkende Leistungs- und Qualitätsstandards, Benachteiligung von Schulformen wie Gymnasium und Realschule, der erhebliche Lehrermangel u.a. an Gymnasien, die überstürzte Einführung der Inklusion. Als Beleg wurden Ländervergleiche bzgl. der Schülerleistungen genannt.Statt dessen verspricht eine FDP in Regierungsverantwortung die „weltbeste Bildung für NRW“. Dazu benötige das Land ein „Schulfreiheitsgesetz“, denn die einzelne Schule wisse am besten, was für ihre Schülerschaft „in Sachen Organisation, Finanzen und Pädagogik“ gut sei, auch im Hinblick auf die Frage eines Abiturs nach acht oder neun Jahren. Die FDP-Landtagsfraktion hat daher fünf Forderungen aufgestellt, um das Ziel einer „weltbesten Bildung“ zu erreichen:

  1. Mehr Unterrichtsqualität durch klare Leistungsorientierung.
  2. Beendigung der „Diskriminierung einzelner Schulformen“ (s.o.).
  3. Eine schrittweise Etablierung von mehr personeller, finanzieller, pädagogischer und organisatorischer Schulfreiheit (s.o.).
  4. Eine systematischere, durchdachtere Form der Inklusion mit Sicherung erreichbarer Förderschulstandorte (mit unterschiedlichen Schwerpunkten), einer Verankerung verbindlicher Qualitätsstandards sowie einer stärkeren Konzentration auf Schwerpunktschulen.
  5. Eine Etablierung von 30 bestmöglich ausgestatteten Gymnasien (mit naturwissenschaftlichem Schwerpunkt) gerade in sozial schwierigen Stadtteilen.

Nach der Rede Lindners begrüßten unsere Personalrätinnen diesen (siehe Fotos). Er bemerkte, dass sein Vater ebenfalls Korrekturfachlehrer gewesen sei. Ferner betonte er, wir seien bei Anlässen wie dem vorliegenden immer anwesend gewesen, auch in schlechteren Zeiten und nicht nur derzeit, wo es wieder aufwärtsgehe. Wir sicherten einander gegenseitige Unterstützung zu.

Fazit:
Wir wurden eingeladen, waren vor Ort und wurden wahrgenommen.

Quellen:
Die Rede Linders am 15.01.2017 im Flughafenhotel maritim in Düsseldorf
Liberal.nrw, Das FDP-Magazin von Partei und Fraktion in NRW, Ausgabe 4,16, S.10 und 14f.